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Zwei zentrale Grundsätze der psychoanalytischen Narrationstheorie werden in Frage gestellt: 1) daß das Ziel der psychoanalytischen Arbeit darin bestehe, dem Analysanden zu einer neuen Narration zu verhelfen; 2) daß jede Geschichte angemessen sei, solange sie kohärent, schlüssig und überzeugend ist und die bekannten »Fakten« berücksichtigt. Angeregt durch die Heideggersche Existenzialhermeneutik diskutiert der Verfasser die Beschaffenheit des analytischen Dialogs und die Rolle der Übertragung in Verbindung mit der ethischen Grundlage der Wahrheit im analytischen Projekt.