You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Ausgehend von einer schulischen Fallgeschichte untersucht die Autorin die Richtlinien der Berliner Schulverwaltung sowie zwei Reformansätze aus der Lehrerbildung in bezug auf den Umgang mit (inter-)kulturellen Konflikten. Sie zeigt, daß die zugrundeliegenden Konzepte auf binären und linearen Klassifikationsschemata beruhen, mit denen die durch die »Gleichzeitigkeit von Ungleichzeitigem« verursachten »Spannungen« nicht wahrgenommen und die wahrgenommenen nicht gehalten werden können. Dieser Mangel wird unter anderem als Folge von Geschichtsverdrängung interpretiert, welche (nicht nur) die Pädagogik bis heute daran hindert, angesichts der von Traumen geprägten Gesellschaften Methoden zu verwenden, die dieser Realitätserfahrung Rechnung tragen.