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Die schwelende Krise, in der sich die Psychoanalyse in den USA heute befindet, hängt u. a. mit den fundamentalen Differenzen zusammen, die in Fragen der Theorie und Klinik innerhalb der Psychoanalyse selbst bestehen. Die psychoanalytische Ausbildung, die professionelles Wissen und technische Kompetenzen für die Behandlung von Patienten vermitteln soll, ist zersplittert und zerfasert. Die Grenzen der Psychoanalyse sind längst so verwischt, daß unser Selbstverständnis als Profession beeinträchtigt ist. Der Niedergang der Psychoanalyse spiegelt sich in abnehmendem gesellschaftlichen Gewicht und sinkendem relativen Anteil psychoanalytisch behandelter Patienten. Offenbar lassen sich unsere Differenzen durch bloße Debatten nicht beilegen. Erst wenn wir uns den Ernst der Lage eingestehen, kann die Einsicht wachsen, daß wir mehr Forschung brauchen und daß die Zeit dafür reif ist: Wir müssen ein psychoanalytisches Forschungsprogramm auflegen, das in der Lage ist, uns empirisch gesicherte Antworten auf jene Grundsatzfragen zu liefern, die zur Debatte stehen. Eine gemeinsame Kraftanstrengung ist nötig, um das Unternehmen Psychoanalyse auf eine empirisch-wissenschaftliche Grundlage zu stellen und so zu vermeiden, daß sich die Parameter unserer persönlichen und beruflichen Identität als Psychoanalytiker noch weiter 0uflösen.