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Grundlage dieser Untersuchung sindelf Interviews, die die Autorin mit Opfern des Stalinismus geführt hat. Unter Hinzuziehung psychoanalytischer Konzepte werden die psychischen Besonderheiten des stalinistischen Terrors bei den Überlebenden und die Charakteristika des (verschobenen) Trauerprozesses sowie die unbewußte Bedeutung der Traumata herausgearbeitet. Zwei ausführliche Einzelfallstudien lassen die Greueltaten der Terrorherrschaft - die Verhaftungssituation, die Lagererfahrungen, das Leben nach der Entlassung, die schweren Traumatisierungen - plastisch hervortreten.