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Im Anschluß an die Arbeit »Transformationen und affektive Regulierung in Traum und Wahn« (Psyche - Z Psychoanal, 2005) wird eine Theorie des Wahns weiterentwickelt. Im nachfolgenden ersten Teil vertiefen die Autoren die Konzepte zweier affektiver Regulierungssysteme, die den Aufbau eines Wahns steuern. Mikrowelten des Wahns enthalten Versuche, eine Beziehung Selbst-Objekt aufzubauen, allerdings im Bereich einer virtuellen Realität. Der Verlust von Transformationspotential zur Regulierung der Interaktion führt zu einer erhöhten Frequenz der Selbstregulierung, sei es, daß das Selbstmodell sich »wahnhaft« verändert oder ständig mittels der Funktion des Sich-Instantiierens manipuliert wird. Der zweite Teil der Arbeit bringt ein ausführliches Kodiersystem für Wahnerzählungen sowie ein genau kodiertes Beispiel; er kann auf Wunsch als PDF-Datei bei der Redaktion angefordert werden ().