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Ich bin Stavros Mentzos und Helmut Thomä dankbar für ihren Beitrag und die Anregung auf eine weitere Diskussion. Ich bedauere sehr, wenn bei den Autoren der Eindruck entstanden ist, ich hätte mit meinem Artikel eine umfassende ätiologische Erklärung der Angstneurose geben wollen, greife aber gern den Hinweis auf, daß der Titel tatsächlich den Eindruck nahelegen kann und darum korrigiert werden sollte. Aus meinen Ausführungen hätte allerdings deutlich werden können, daß ich keineswegs Neid zur Determinante aller Angstneurosen erkläre. Meine Schlußfolgerung ist eher vorsichtig: »Es waren auch nicht immer Neidgefühle […] Oft waren es auch Scham-, Schuld- und vor allem tiefe Traurigkeitsgefühle« (S. 205f.); oder: »Wenn ich heute einen Patienten mit angstneurotischen Symptomen behandele, denke ich zumindest an die Möglichkeit einer vorhandenen Neidproblematik bei mangelndem Containment« (S. 215). Mit der Kritik an Freuds zwei Angsttheorien, die bis heute ungelöste Probleme aufwerfen, stimme ich überein. Die weitere Kritik an der Kleinschen Orientierung wirkt allerdings leider selbst wiederum von Vorurteil belastet.
Anschrift der Verf.: Dr. med. Helen Schoenhals Hart, Westendstr. 92, 60325 Frankfurt/M. E-Mail: