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Übersicht: Ausgehend von Melanie Kleins unpublizierten Auffassungen zur projektiven Identifizierung, Bions Theorie von Container/Contained sowie Money-Kyrles Verständnis der Gegenübertragung als Transformationsprozeß, entwickelt der Autor ein mehrphasiges Modell der projektiven Identifizierung. Dabei werden fünf Teilphasen (1) der Anheftung, (2) des Eindringens, (3) der Verbindung der Projektion mit einem inneren Objekt des Analytikers, (4) der Transformation und (5) der Reprojektion beschrieben. Die Unterscheidung dieser sich überlappenden Teilphasen soll dazu beitragen, Schwierigkeiten und Blockaden im Durcharbeiten der Gegenübertragung genauer zu lokalisieren. Kurze klinische Vignetten illustrieren die dabei auftretenden behandlungstechnischen Probleme. Abschließend werden typische Sackgassen-Situationen und Deutungsoptionen beschrieben