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Übersicht: Die Stimme wird als akustisches Ereignis beschrieben, das eine Resonanz in der erlebten Körperlichkeit erzeugt. Sie wird in genetischer und struktureller Hinsicht eingeordnet. Der Autor untersucht zunächst, wie die Stimme bereits vorgeburtlich dem Verhältnis zum Objekt erste Konturen gibt. Mit der Geburt beginnt das Subjekt, die Stimme einzusetzen, um auf das Objekt einzuwirken und seine Autonomie vorzubereiten. Diese Prozesse vollziehen sich innerhalb der autistisch-berührenden Position, die nach Thomas Ogden das Erleben vor der paranoid-schizoiden und der depressiven Position strukturiert. Der Autor diskutiert die Rolle der Stimme innerhalb dieser Form, Bedeutung zu organisieren, und beschreibt eine kinetische Semantik, die durch den Rhythmus von Spannung und Entspannung Erleben gestaltet. Das Verhältnis von archaisch-stimmlichen und sprachlichen Strukturen wird in Hinblick auf die Entwicklung des Ichs und des Über-Ichs sowie innerhalb der analytischen Beziehung untersucht.