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Übersicht: Anhand einer Fallvignette aus der psychoanalytischen Musiktherapie mit hochgradig altersdementen Menschen wird gezeigt, wie Einblicke in das innere Erleben von Sterbenden und in deren sich verändernden Weltbezug mit Hilfe der Methode des szenischen Verstehens (A. Lorenzer) möglich werden. Wenn die Symbolbildung gelingt, kann auch der Sterbeprozeß gelingen. Musik als freie Improvisation und als Zitat spielt hierbei eine wichtige Rolle. Es werden Formen und Funktionen präsentativer Symbolbildungen untersucht. Gleichzeitig mit der Umkehrung der Symbolfunktion und einer semiotischen Regression kommt es in einem gelingenden Sterbeprozeß zu einer totalen Metaphorisierung. Diese geht mit einer Urszenenphantasie einher. Durch die biologisch-soziale Funktion des Metaphorisierungsprozesses wird die subjektive Identität des sterbenden Menschen erhalten und transformiert, so daß dieser sich dem Sterbeprozeß überlassen kann.