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Übersicht: Weitere Ergebnisse der Auswertung von Freuds Patientenkalendern aus der Zeit zwischen 1910 und 1920 werden vorgestellt, und zwar zur Frequenz der 19 Analysen. Auch hier ist der historische Wandel beeindruckend: die bei Freud häufige extrem hohe Frequenz (6 Stunden und mehr); das breite Spektrum an Frequenzen, mit dem er arbeitete (von 1 bis 18 Stunden pro Woche); und sein in manchen Fällen flexibler Umgang mit der Frequenz während der Analyse. Des weiteren wird über Freuds Analyse einiger psychotischer Patienten berichtet, die unsere Sicht von Freuds Einstellung zur Behandlung von Psychosen korrigieren könnte. In bezug auf diesen wie auch auf andere Aspekte der Praxis der Psychoanalyse haben sich Ge- und Verbote entwickelt, die unzulässigerweise auf Freud zurückgeführt werden. Sie stammen aber nicht von ihm, sondern aus der Schultradition, die sich in seiner Nachfolge entwickelt hat.