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Als das Buch 1948, ein Jahr nach dem Tod des Autors, erschien, war ihm kein großer Erfolg beschieden. Es geriet in Vergessenheit. Daran änderte auch nicht, daß Anna Freud es mit einem Vorwort versehen und empfohlen hatte. Woran mag es gelegen haben? Irgendwie paßte damals nicht in die psychoanalytische Landschaft, daß Hanns Sachs einleitend vor übertriebenem therapeutischem Optimismus warnte und auf die Grenzen des Verstehens des Anderen hinwies. Seine Kollegen, darunter viele Immigranten, waren zu sehr mit der Etablierung der Psychoanalyse in Theorie und Praxis in ihrer neuen Heimat beschäftigt. Es war ihr Anliegen, die Ich-Psychologie, Freuds letztes Vermächtnis, zu perfektionieren. Freud war noch keine zehn Jahre tot,