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Der Autor beschreibt zunächst, wie schwierig es ist, in der Diskussion über Fallmaterial die Unterschiede zwischen den individuellen Arbeitsweisen klar und deutlich herauszuarbeiten, und stellt dann die »Methode der zwei Schritte« vor, einen von der EPF-Arbeitsgruppe für komparative klinische Methoden entwickelten Diskussionsansatz, der Psychoanalytikern hilft, die impliziten Praxisregeln anderer Kollegen zu verstehen. Dieser Ansatz ist komplementär zu der von Joseph Sandler (1983) beschriebenen Vorgehensweise, aber etwas anders gelagert. Der vorliegende Artikel soll zeigen, daß die neue Methode Psychoanalytikern helfen kann, sich intensiver mit der Arbeitsweise von Kollegen auseinanderzusetzen, um von Innovationen und Differenzen zu profitieren. Auf diese Weise könnten die Standards der psychoanalytischen Arbeit gesichert oder, was vielleicht noch wichtiger wäre, erhöht werden. Gleichzeitig kann diese Methode der gegenwärtig zu beobachtenden Tendenz zur Fragmentierung entgegenwirken.