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In seiner ausführlichen Rezension hat Léon Wurmser 1986 in dieser Zeitschrift (Jg. 40, S. 1030-1038) den damals frisch erschienenen ersten Band des Lehrbuchs von Helmut Thomä und Horst Kächele mit dem Untertitel »Grundlagen« als »eine gewaltige Synthese der analytischen Erfahrung und des analytischen Denkens« bezeichnet und feinsinnig notiert, daß hier weit mehr als in Lehrbüchern sonst üblich eine kritische Würdigung des »gesamten Lehrgebäudes und der Praxis der modernen Psychoanalyse« vorgelegt wurde. Die Richtung, aus der diese Standortbestimmung kam, ergab sich aus der seinerzeit noch im Aufbau befindlichen, inzwischen dramatisch dezimierten Verankerung der Psychoanalyse an den für die Ausbildung in Psychosomatischer Medizin und Psychotherapie verantwortlichen Lehrstühlen der Medizinischen Fakultäten in der damaligen BRD. Ein gegen Einflüsse von außen abgeschirmtes Verständnis von Psychoanalyse war an der Universität nicht haltbar, vielmehr ging es vor allem darum, in Diskurs zu treten mit konkurrierenden Konzeptualisierungen von Theorie und Klinik und die Psychoanalyse in diesem Wettstreit unverstaubt, unideologisch und attraktiv zu präsentieren. Dementsprechend