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In diesem lesenswerten Buch berichten die Autoren über ihre Nachuntersuchung von Adoleszenten, die als Teenager wegen Drogen, Gewalt und Suizidalität in einer psychiatrischen Klinik hospitalisiert gewesen waren.
Im Rahmen der »High Valley Resilience Study« hatten Stuart Hauser und seine Mitarbeiter zwischen 1978 und 1983 jährliche Interviews mit 150 Teenagern durchgeführt. Die Hälfte dieser Jugendlichen waren eine Zeitlang im Children's Center of High Valley Hospital, einer geschlossenen Institution, hospitalisiert gewesen. Dort waren jeweils etwa 24 Kinder und Jugendliche aus verschiedensten Milieus und verschiedensten Teilen der USA untergebracht. Der Aufenthalt war teuer, wurde aber meist durch öffentliche Gelder getragen. Einige der Kinder litten unter einer Psychose oder unter autistischen Störungen, viele unter Depressionen. Einige wiesen neurologische Probleme auf (Tourette-Syndrom). Doch hatten alle eine Gemeinsamkeit: sie trugen eine unkontrollierbare Wut in sich und waren gewalttätig.
Daher waren, so die Autoren, klare Regelnund »Strafen« in dieser Institution notwendig. Als wichtigste Abmachung galt, daß über Gefühle geredet werden sollte. Den Kindern wurde kein sozialer Rückzug erlaubt, sie wurden gezwungen, an der Gemeinschaft teilzunehmen: »There was no escape from unit society, because unit society — for the kids who could learn to stand it — was the basic instrument of the Center's healing work« (S. 32).
Für die Autoren war das erstaunlichste Ergebnis der im Jahr 1989 begonnenen Nachuntersuchungen, daß sich einige dieser Kinder trotz der schlechten Prognose zu »normalen Erwachsenen« entwickelt hatten. Um die Ursachen dieser unerwarteten Entwicklungen genauer zu verstehen, wurden 16 der Adoleszenten nochmals sehr genau nachuntersucht. Neun von ihnen hatten sich von ihren schweren Adoleszenzkrisen weitgehend erholt. Über vier dieser neun ehemaligen Patienten berichten die Autoren in ausführlichen Falldarstellungen in dem vorliegenden Buch.
Lange erklärten