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Ausgehend von der These, daß die Kultur- und Religionsschriften Freuds und Jungs nicht nur aus der Anwendung psychoanalytischer Methoden und Theorien auf religionswissenschaftliches und völkerpsychologisches Material resultieren, sondern daß dieses Quellenmaterial auch einen prägenden Einfluß auf einzelne psychoanalytische Religionsschriften, auf Debatten in der psychoanalytischen Bewegung und auf immer wiederkehrende Themen ausgeübt hat, analysiert der Autor den Einfluß von Heymann Steinthals völkerpsychologischen Aufsätzen über mythologische Gestalten wie Prometheus, Simson und Moses und das Analogon im mythischen Denken. Mit diesem Material werden Themen eingeführt, die in Freuds Werk wichtige Spuren hinterlassen haben, so das Problem einer jüdischen Mythologie und die Frage nach der Identität von Moses. Das mythische Denken wird zum zentralen Thema in Jungs Theoriebildung.