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Die Autorin unterscheidet zwischen »leisen« feindseligen Gegenübertragungen wie Langeweile oder Schläfrigkeit und »lauten« Ausdrucksformen wie Ekel oder Haß. Sie untersucht deren Gefahren und Chancen für den analytischen Prozeß anhand einer Behandlungssequenz und fokussiert die Bedeutung der Gegenübertragungsanalyse und der »emotional availability« des Analytikers (Parsons). Im zweiten Teil formuliert sie Hypothesen über den Einfluß der Aggressionskonzepte des Analytikers auf seine analytische Haltung und Deutungsarbeit. Sie unterscheidet zwischen reaktiven Aggressionsmodellen, Triebtheorien und Freuds Metapsychologie des Todestriebs, der sich im Unterschied zum »kleinianischen« Todestrieb Versuchen einer empirischen Beweisführung entzieht. Die von Freud beschriebenen stummen, erosierenden Ausformungen des Todestriebs und die Dialektik von Selbst- und Fremdzerstörung verbindet die Autorin mit gegenwärtigen behandlungstechnischen Konzepten. Abschließend verweist sie anhand der Fallsequenz des ersten Teils auf die klinische Bedeutung des Freudschen Todestriebs in bezug auf das Erkennen und Verstehen destruktiver Bewegungen im Analytiker.