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Anhand dreier Fallbeispiele wird die Metapherntheorie der kognitiven Linguistik um eine Theorie der interaktiven Paradoxien erweitert und zu zeigen versucht, wie Metaphern mit Paradoxien verbunden sind. Der Nutzen einer solchen Erweiterung für die psychoanalytische Praxis wird herausgestellt. Der Schritt von der poetischen zur konzeptuellen Metapher, zur mentalen Kinetik und zu den Körperschemata, wie die kognitive Linguistik vorschlägt, illustriert die Nähe dieses Ansatzes zu psychoanalytischen Essentials, wie etwa dem Freudschen programmatischen Satz, daß das Ich vor allem ein körperliches sei. Erreicht wird so die Möglichkeit einer Annäherung zwischen cognitive science und Psychoanalyse, aber auch ein Zugang zu der Vorstellung, daß Sprechen nicht Gegensatz des Körperlichen ist, sondern dessen Kontinuierung.