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Ist eine Rezension dieses Buches mit Arbeiten von Ulrich Moser (und einigen Arbeiten, die er gemeinsam mit seiner Frau Ilka von Zeppelin geschrieben hat) in dieser Zeitschrift überhaupt notwendig? Ein Großteil der hier in einem Band zum 80. Geburtstag von U. Moser in dankenswerter Weise von Marianne Leuzinger-Bohleber und Ilka von Zeppelin zusammengestellten Arbeiten sind nämlich bereits in den letzten Jahren in der Psyche erschienen. Die hier vorliegende Rezension beantwortet diese Frage in positiver Weise und versucht vor allem eine Begründung dafür zu geben, warum es sich bei den Arbeiten von U. Moser um ein für die Psychoanalyse bedeutendes Werk handelt, das meiner Meinung nach von vielen Analytikern bislang nicht ausreichend zur Kenntnis genommen und gewürdigt wurde - auch wenn in den letzten Jahren Autoren wie M. Leuzinger- Bohleber (1987, 1989), T. Stark (2005) und zuletzt S. Döll-Hentschker (2008) explizit auf Mosers (und I. von Zeppelins) Arbeiten Bezug genommen haben und ihre klinische Relevanz belegen können. Daher verstehe ich diese Besprechung als eine Erinnerung, aber auch als Anregung und Ermutigung, sich mit den Arbeiten Mosers intensiver zu beschäftigen.
In dem hier vorliegenden Band werden insgesamt 15 Arbeiten von Moser (wie erwähnt einige zusammen mit I. von Zeppelin) unter den Überschriften: »Therapeutische »Mikrowelten« früher Störungen«, »Affekt: Regulierung und Entwicklung« »Konzeptforschung», »Traumtheorien und Traumkulturen«, »Poesie und Traum« und »Psychoanalytische »Essays«« zusammengefaßt. Diese Reihenfolge ergab sich wahrscheinlich aus der Tatsache, daß die vielleicht wichtigste Arbeit »Der geträumte Traum« bereits als Buch erschienen ist. Andernfalls wäre es vielleicht naheliegender gewesen, die Traumarbeiten an den Anfang zu stellen, da sie gleichsam als der Ausgangspunkt und der Kern aller anderen Arbeiten erscheinen. A. Green sagt, daß der Traum das wahre Paradigma der Psychoanalyse sei, und diese Aussage spiegelt sich auch in den h