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In der englischsprachigen Fachöffentlichkeit hat Allan Schore schon seit geraumer Zeit den Status eines »modernen Klassikers«, gilt er dort doch weithin als »the world's leading authority on neuropsychoanalysis«. Im Mittelpunkt seines in mehrfacher Hinsicht beeindruckenden, umfangreichen wissenschaftlichen Werkes stehen drei Bücher: Das erste erschien 1994 unter dem Titel Affect Regulation and the Origin of the Self: The Neurobiology of Emotional Development (Mahwah/NJ), die beiden anderen dann zeitgleich im Jahr 2003 (Affect Dysregulation and Disorders of the Self und Affect Regulation and Repair of the Self. New York, London). Diese Trilogie dokumentiert ein ebenso anspruchsvolles wie notwendiges Forschungsprogramm: die interdisziplinär fundierte neurobiologische Modernisierung psychoanalytischer Theoriebildung. Während der erste Band systematisch aufgebaut war und die vielfältigen Grundlagen der Regulationstheorie in allen Einzelheiten