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Der folgende Bericht setzt unsere früheren Übersichten (zuletzt: Psyche - Z Psychoanal 60 [], S. 652-669) fort. Auswahlprinzipien, Anlage und Zweck unserer Referate sind gleich geblieben. Wir haben diesmal 59 Titel ermittelt. 39 Zeitschriften (plus mehrere Internet-Verzeichnisse) wurden berücksichtigt; von ihnen lieferten 16 mindestens einen Beitrag. Die ergiebigsten Zeitschriften waren: Psychoanalytic Inquiry (14), Psychoanalysis and History (9), International Journal of Psychoanalysis (8), Psychoanalytic Review (8) und American Imago (5).1 Die Vielzahl der Beiträge im Psychoanalytic Inquiry verdankt sich zwei mehr oder weniger historischen Themenheften.
Mit scharfen Strichen, aber allzuviel Mut zur deutenden Spekulation beschreibt Jennifer Eastman Freuds Konzeption des Ödipuskomplexes als einen Versuch, seine verstörende präödipale Problematik, vor allem mit seiner dominanten, geliebt-gehaßten Mutter, abzuwehren. Sie verweist auf Parallelen in griechischen Tragödien und vermutet, daß Freud 1904 bei seiner »Erinnerungsstörung auf der Akropolis« jene Problematik wiedererlebt und deshalb in seinem betreffenden Text von Athene, einer Inkarnation der präödipalen Mutter, geschwiegen habe. -Diane O'Donoghue schlägt eine neue Identifizierung des Buches vor, das Jacob Freud seinem Sohn Sigmund und Tochter Anna zur Vernichtung überließ - jenes