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Schwere frühkindliche Traumatisierungen rufen spezifische Abwehrkonfigurationen hervor, die als konkretistische Fusionen bezeichnet werden: Abgespaltene Affekte führen zu einer Verschmelzung von Subjekt und Objekt, die die weitere Entwicklung beeinflußt, wenn sich keine Remission einstellt. In zwei ausführlichen Vignetten zeigt die Autorin, wie diese Fusionen in der Übertragung manifest wurden und während des analytischen Prozesses aufgelöst werden konnten. Es werden theoretische Bezüge zur projektiven Identifizierung, zur Entwicklungspsychologie und zum Konzept der toten Mutter (Green) hergestellt wie auch behandlungstechnische Fragen erörtert.