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Die vorliegende Arbeit macht geltend, daß die Vorstellung eines »gottlosen Juden« kein Widerspruch in sich ist, wie Kritiker häufig argumentieren, sondern ein Konzept, das sich durchaus einleuchtend erläutern läßt. Sie nutzt die ambivalente Botschaft, die Jakob Freud seinem Sohn Sigmund mit dem Geschenk der Philippsonschen Bibel zuteil werden ließ, um diese Erläuterung vorzunehmen und Freuds Einstellung gegenüber dem Judentum deutlich zu machen.