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In dieser Arbeit wird die systematische klinische Reflexion von Psychoanalysen von Menschen mit schweren Persönlichkeitsstörungen vorgestellt. In einer Langzeituntersuchung am Wiener Psychoanalytischen Ambulatorium konnten mittels psychometrischer Methoden (SWAP-200) statistisch signifikante Therapieabbruch-Prädiktoren in psychoanalytischen Behandlungen identifiziert werden, nämlich Verleugnung und Verachtung der Bedürfnisse nach Nähe und Zuwendung, ein intrusiv erlebter Beziehungsstil in Verbindung mit Impulsivität und Nähe-Distanz-Konflikt-Schemata sowie die Zunahme von Projektion/projektiver Identifizierung, Somatisierung und Hypochondrie im zweiten Behandlungsjahr. Drei prototypische Falldarstellungen exemplifizieren das Arbeiten unter der Abbruchsdrohung und die dabei entstehenden Herausforderungen an den Analytiker.