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Vielleicht so wie beim Fliegen die meisten Unfälle nicht während des Fluges, sondern beim Starten und Landen passieren, sind auch Anfang und Ende einer analytischen Behandlung jeweils auf besondere Weise kritisch. Das zu besprechende Heft der Revue Française de Psychoanalyse beschäftigt sich mit dem Ende: Gibt es ein natürliches Ende der Analyse? Wie steht es um die schon bei Freud vorhandene Idee der Heilung? Im Rahmen der ersten Topik hat diese Heilung Ähnlichkeiten mit der Lösung eines Rätsels oder einer archäologischen Entdeckung, die verbunden sind mit einer Reduktion der Symptome, also von Angst und Hemmung, sowie einer insofern ausreichenden Aufhebung der Verdrängung, als damit einem Rezidiv vorgebeugt werden kann. Im Rahmen der zweiten Topik weicht das Rätsellösen dann der Triebzähmung und -verschränkung, wodurch sich die Aufmerksamkeit zunehmend von der Aufhebung der Verdrängung hin zu den Schicksalen des Negativen verschiebt. Die Verlängerung der Behandlungen mag mit dieser Aufmerksamkeitsverschiebung zu tun haben; umgekehrt jedoch begünstigt diese Verlängerung auch eine Entflechtung und Verstärkung von Elementen negativer übertragung. Der Dreh- und Angelpunkt dürfte hier die zentral werdende Deutungskompetenz des Analytikers sein: Insbesondere bei narzißtisch zu sehr eingeschränkten Analytikern kann die Idealisierung der Behandlung und ihrer Ziele zu Ungunsten der Deutungsarbeit gehen und zu einem unabschließbaren Prozeß führen. Auch die intersubjektivistische Position und die Aufwertung der Empathie scheinen einem solchen Risiko ausgesetzt. Von seiten des Patienten ist die Möglichkeit, eine Analyse zu beenden, mit der Möglichkeit zu trauern verbunden: bezüglich des Analytikers als übertragungsobjekt sowie bezüglich des Behandlungsdispositifs insofern, als dieses psychische Transformationsprozesse beinhaltet. Bei einem glücklichen Ende der Analyse ermöglicht dann die Fähigkeit zur Selbstanalyse auf gleiche Weise wie die Arbeitsfähigkeit die in einem überg