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Aus persönlicher Kenntnis und »als aktiver Teilnehmer« beschreibt der Autor, wie die Psychoanalyse nach der Befreiung vom Nationalsozialismus in Deutschland wieder etabliert und institutionalisiert wurde. Erinnernd an Freuds »latentes intersubjektives Paradigma« und das Junktim von Heilen und Forschen, schlägt er einen Bogen über die Gründung der Psychosomatischen Abteilung an der Universität Heidelberg, die Anfangsjahre der DPV, die Gründung des Sigmund-Freud-Instituts in Frankfurt/M. und die Ausbildung von Psychoanalytikern bis hin zu gegenwärtigen Fragen psychoanalytischer Theorie und Praxis. In Anlehnung an Viktor von Weizsäcker charakterisiert er diesen Prozeß als »Einführung des Subjekts in die Medizin«.