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Der Begriff der inneren Gruppe ist in dem Augenblick aufgetaucht, als sich als eine Aufgabe der psychoanalytischen Theoriebildung abzeichnete, den intrapsychischen Raum der Subjekte einer Gruppe mit dem spezifischen Raum der Gruppe zu verbinden. Dieser Begriff kennzeichnet mehr oder weniger komplexe intrapsychische Bildungen, die Verbindungs-funktionen zwischen den Trieben, den Objekten, den Vorstellungen und den Instanzen erfüllen, wobei das Ganze ein festes oder veränderbares, jedem Subjekt eigenes System bildet, das aber auch alle Subjekte einer Bindung durchquert. Der Begriff der psychischen gruppalität eröffnet eine breitere Perspektive. Er beschreibt die allgemeinen Strukturen der dem psychischen Geschehen inhärenten Bindungen unter der Wirkung einer wesentlichen und permanenten Tätigkeit der Psyche: psychische Materie zu verbinden, ihre Elemente zu kombinieren, zu verändern und in zusammenhängende Gruppen unterschiedlicher Komplexität zu organisieren. Der Autor entwickelt zwei Hauptaussagen: Die psychische gruppalität wird in den Gruppen ständig mobilisiert; die inneren Gruppen sind unbewußte psychische Organisatoren, die dem Aufbau des psychischen Apparats der Gruppe zugrunde liegen.