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Obwohl empirische Forschungsbemühungen eine lange Tradition in der Psychoanalyse haben, sind sie dennoch bis heute nicht gänzlich unumstritten. Der Autor setzt sich kritisch mit diversen Vorbehalten auseinander, die gegen die empirische Forschung in der Psychoanalyse ins Feld geführt werden. Dabei zeigt sich, daß die empirische Forschung ein integraler Bestandteil der psychoanalytischen Wissenschaft ist und sich jener Methoden bedienen kann, die ihrem Forschungsgegenstand angemessen sind. Psychoanalytische Theorien und Therapien erweisen sich auch einer empirischen Überprüfung zugänglich und schneiden dabei bemerkenswert gut ab. Wissen aus der empirisch-psychoanalytischen Forschung kann sogar für Kliniker brauchbar sein, um ihre Tätigkeit reflektieren und öffentlich argumentieren zu können. Als ein Fazit wird festgehalten, daß die Wissenschaftlichkeit der Psychoanalyse heute aufgrund guter empirischer Fundierung offensiv vertreten werden kann.