You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Die Studie fokussiert auf das Geschlecht von Therapeut und Patient und deren Wechselwirkungen auch in Hinsicht auf die gestellten Diagnosen und den jeweiligen Wandel innerhalb der vergangenen vier Dezennien (unterteilt in drei etwa gleich große Perioden). Methode: Die Merkmale werden hinsichtlich der oben genannten Kriterien mit den Methoden der deskriptiven Statistik analysiert. Das Ulmer Archiv psychoanalytischer Fallberichte besteht aus 926 Abschlußarbeiten von DPV-Ausbildungskandidaten und -kandidatinnen zum Psychoanalytiker und stellt die Grundlage für die Untersuchung dar. Ergebnisse: Wir können starke geschlechtsabh-ngige Effekte zeigen, die über die drei Perioden zunehmen. Die vorliegende Untersuchung liefert statistisch signifikante Zusammenh-nge zwischen Therapeuten- und/oder Patientengeschlecht, Diagnose und Zeitverlauf. Diese Ergebnisse sind mit Vorbefunden aus der Literatur vereinbar. Diskussion: Nichtsdestotrotz ist die Stichprobe vermutlich nicht repräsentativ für die anfallende Klientel von Patienten in psychoanalytischer Therapie, da es sich um ein durch Ausbildungsregeln selektiertes Patientengut handelt.