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Ein literarisches Werk greift in einer schwierigen Gegenübertragungssituation Raum in der inneren Welt der Analytikerin. Was zunächst nur Ausdruck einer Abwehrbewegung zu sein scheint, entschlüsselt sich mehr und mehr als ein sich allmählich öffnender Zugang für die Begegnung zwischen Analysand und Psychoanalytikerin. Der vorliegende Text gibt Einblick in die Konflikte des Patienten und seine Bewältigungsversuche. Vor diesem Hintergrund werden das übertragungsgeschehen sowie die behandlungstechnischen Probleme dargestellt und schließlich der Ort markiert, an dem der Roman seine Bedeutung für die Analyse erlangt. Im Verlauf der Behandlung gewinnt die Beschäftigung der Analytikerin mit der Romanfigur im psychischen Geschehen zwischen Analysand und Psychoanalytikerin wechselnde Bedeutungen. Diese unterschiedlichen Konfigurationen werden dargestellt und diskutiert.