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Als Foibe werden tiefe Felsspalten im Karst bezeichnet, einem Kalksteingebirge, das sich im Nordosten der Adria erstreckt und in das sich die Triester Region Italiens, das heutige Slowenien sowie Kroatien mit der dalmatinischen Küste und Istrien teilen. In den Foibe entledigten sich im Zweiten Weltkrieg italienische, jugoslawische und deutsche Besatzer der Leichname ihrer Gegner (Verginella, S. 58). In diese Foibe wurden im September 1943 und im Mai 1945 insgesamt fünfzehnhundert bis zweitausend, so schätzt man, Leichname von Italienern geworfen, die von Partisanen und von der jugoslawischen Befreiungsarmee umgebracht worden waren. In dem vorliegenden Band nehmen italienische und slowenische Autoren diese Massaker der Foibe in Istrien und bei Triest zum Ausgangspunkt ihrer Untersuchung der bemerkenswerten