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Ausgehend von der medizinischen Situation des krebskranken Kindes wird auf die Situation der Mutter eingegangen, die das kranke Kind betreut. Die verschiedenen Bedeutungen der Mutterschaft werden diskutiert und der Begriff der »Leibärztin« als zentrale Funktion der Mutter im Verhältnis zum Kind eingeführt. Anhand von Fallvignetten wird der kindliche Todesbegriff dargestellt und an die entwicklungspsychologische Dimension des Todesbegriffs erinnert. Es wird gegen eine adultomorphe Betrachtensweise der Auffassung von Tod und Sterben im Umgang mit Kindern argumentiert. Die Auswirkungen des möglichen und realen Sterbens des Kindes auf das Denken der Mutter werden aus der klinischen Erfahrung heraus entfaltet.