You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Wittgensteins These, die Bedeutung der Sprache liege in ihrem Gebrauch, die in seiner Sprachspieltheorie mündet, eröffnet für Psychoanalytiker eine hilfreiche sprachbezogene Handlungstheorie. Eine implizite These der Autorin lautet: Bions Werk, speziell seine Theorien und Regeln für Transformationen bei psychosenaher und psychotischer Kommunikation, könnten durch Wittgensteins Zugang zur Sprache und zu Zeichensystemen generell leichter erschlossen werden. Zunächst wird Wittgenstein als Wissenschaftler und Person vorgestellt und dann seine ambivalente Beziehung zur Psychoanalyse beschrieben. Sodann werden drei Momente seines Werks näher beleuchtet und mit der Psychoanalyse in Beziehung gesetzt. Schließlich wird in bezug auf Bions Transformationen ein Resümee gezogen.