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Die Autorin zeigt, wie sich mit Hilfe von Freuds Erkenntnissen über das Unbewußte und Matte Blancos Theorie des bi-logischen Denkens auch Vorstellungen von Gott, Tod und Unsterblichkeit neu denken lassen. Das Gleiche gilt für Freuds Theorie des Todestriebs. In der Bi-Logik Matte Blancos läßt sich Tod als immer tieferes Eintauchen in die Symmetrie des Unbewußten verstehen, während auf der asymmetrischen Denkebene gleichzeitig das Bild eines idealisierten Objekts aufgerufen wird, das auch durch den Tod nicht zerstört werden kann und als Container der Todesangst dient. Diese Überlegungen werden an einer klinischen Vignette demonstriert. Anschließend wird gezeigt, wie Vorstellungen von einem idealisierten, unzerstörbaren Objekt in der Theorie der Psychoanalyse (Freud, Klein, Kohut, Bollas) nachgezeichnet werden. Der Wunsch, in den Mutterleib zurückzukehren, kann in das Phantasma einer Utopie auf Erden münden, deren Herstellung mit der gewaltsamen Ausrottung der Realität einhergeht. Darüber wird im letzten Abschnitt des Aufsatzes berichtet.