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Die Arbeit stellt den Versuch eines Dialogs zwischen Psychoanalyse und Buddhismus — mit dem Schwerpunkt auf dem Zen-Buddhismus — dar. Es wird die Auffassung vertreten, daß es bei allen Unterschieden möglich und auch wichtig ist, eine Brücke zwischen diesen beiden »Heilungswegen« zu schlagen. Zen wird als »meditativer Weg«, die Psychoanalyse als »analytischer Weg« skizziert. Dabei ist die entscheidende Brücke für diese Arbeit das »leidende Selbst«, das sowohl aus der Zen-Sicht als auch aus der metapsychologischen Perspektive der Psychoanalyse diskutiert wird. Es wird gezeigt, daß es vor allem in der angelsächsischen Literatur einen wachsenden und vertieften Dialog zwischen Psychoanalyse und Buddhismus gibt, und schließlich die Auffassung vertreten, daß es in der Psychoanalyse um eine »Kultur der Reflexivität«, im Buddhismus um eine »Kultur der Präsenz« geht und daß es zwischen beiden fruchtbare Verbindungen geben kann.