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Die beiden Herausgeber eröffnen das Buch mit dem Hinweis auf die in den letzten Jahren erfolgte dramatische Veränderung der Einstellung von Psychoanalytikern zur Religion. Stellte C. Ducey 1977 noch fest, daß alle psychoanalytischen Publikationen zum Umgang mit Religionen Freuds These von 1907 verträten, der zufolge Religionsübungen schlicht Zwangshandlungen seien, so hat sich inzwischen Entscheidendes verändert.
Unter der Frage „Off the beaten path? Psychoanalysts' religious and spiritual perspectives: implications for training“ (S. 9-23) stellt Eleonora Bartoli die folgenreichste Untersuchung vor. Im Winter 2000 wurden alle Lehranalytiker der American Psychoanalytic Association per Fragebogen zu ihrer Einschätzung der Bedeutung der Religionen befragt. Von 665 Fragebögen wurden 178 (27%) vollständig ausgefüllt zurückgesandt. Die Auswertung