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Aufmerksam gemacht wurde ich auf den hier zu besprechenden Film durch einen sehr aufgeweckten, aber auch schwerkranken Patienten, der vor einigen Jahren bei mir in Behandlung war. Er kehrte aus der ersten Weihnachtspause in die Analyse zurück und berichtete mir, daß er nach einem sehr schwierigen Besuch bei seinen Eltern nur mit Mühe und nur mit Licht habe schlafen können. Der Auslöser sei wohl, so fügte er an, der Film The Cell gewesen, den er kürzlich gesehen habe. In diesem Film gehe es um eine Psychologin, die sich in das Gehirn eines Mörders habe einschleusen lassen. Ihm sei dazu eine Surrealistenausstellung eingefallen, die er gleich mehrfach besucht habe, dort seien Bilder über Folter und von Folterkellern zu sehen gewesen. »Es ist sehr gruselig, wenn man sich in die innere Welt einläßt, dort gibt es überraschende und schreckliche Bedrohungen.« Im Film habe die Psychologin einen implantierten Chip an ihrer Hand berühren müssen, um aus der Welt des Mörders wieder zurückkehren zu können. In dessen Gehirn habe es sowohl ein zugängliches Kind als auch ein besonders brutales Ich, einen Teufel, gegeben, der jenseits aller Moral gewesen sei, Inbegriff von Gier, Macht und Brutalität. Die Frau habe den Chip bei einer der Reisen ins Innere des Mörders nicht mehr berühren können, weil ihre Hände in einer Schlinge gefesselt gewesen seien. Er frage sich jetzt, was das mit der Situation hier zwischen uns zu tun habe. Er habe wohl Angst, den Rettungsknopf nicht mehr zu finden. Wie zur Selbstberuhigung meinte er: »Ich muß ja hier nicht auf der Couch liegen, ich kann mich ja auch wieder hinsetzen« — das Liegen auf der Couch war ihm anfänglich äußerst schwer gefallen, mit starken Ängsten vor Überwältigung verbunden und ihm überhaupt erst nach einigen Stunden möglich gewesen. Er sagte dann noch: »Gestern beim Einschlafen ist ein Bild in mir hochgekommen. Die Spanier haben früher die Menschen mit einem Draht von hinten erdrosselt.« Und schließlich, nach einer kurzen Pause: »Es w