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In diesem Beitrag wird von einer noch laufenden vergleichenden Therapiewirksamkeitsstudie, der LAC-Depressionsstudie, berichtet, die in verschiedener Hinsicht ein interessantes und spannungsvolles Experiment ist. In der prospektiven Studie werden erstmals psychoanalytische mit kognitiv-behavioralen Langzeit therapien miteinander verglichen. und es wird der Einfluss von Randomisierung und Präferierung untersucht. Die umfangreiche multizentrische Studie ist eine Kombination einer naturalistischen mit einer experimentellen Untersuchung. Ein breites Spektrum klinischer und extraklinischer Forschungsmethoden wird angewandt, um sowohl einen Beitrag zur Weiterentwicklung der psychoanalytischen Behandlungsmethode für diese Patientengruppe (klinische Forschung) als auch zur Wirksamkeitsforschung von Langzeittherapien (extraklinische Forschung) zu leisten. Dargelegt werden der wissenschaftshistorische und -theoretische Kontext, das Design und der aktuelle Stand der Durchführung. Bisher wurden 300 chronisch depressive Patienten rekrutiert. Je eine verhaltenstherapeutische und eine psychoanalytische Behandlung werden vorgestellt, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Zielsetzungen, der Behandlungstechnik und dem Umgang mit den Patienten zu illustrieren.