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Dem deutschsprachigen Leser ist die lacanianische Denkweise wenig bekannt. Fast gänzlich unbekannt sind aber im deutschsprachigen Raum die Autoren Nasio, Rodulfo, Aulagnier und Sami-Ali. Und das zu Unrecht! Eckart Leiser hat deren teilweise schwierige Texte studiert, aus dem Spanischen und Französischen übersetzt und verarbeitet. Er vermittelt dem Leser die Inhalte in einer verstehbaren und oft spannenden Weise. Diese Autoren stehen für ein neues Verständnis früh gestörter Patienten und psychosomatischer Krankheitsbilder, das für die psychoanalytische Arbeit äußerst hilfreich ist. Sie machen den Versuch, mit verschiedenen Denkmodellen die Entstehung des Seelischen aus dem Körperlichen noch vor Bestehen einer Ichfunktion darzustellen.
Ebenso wichtig wie die Vermittlung der Theorien dieser Autoren sind die hilfreichen Kommentare von Eckart Leiser und seine eigene kritische Sichtweise, die er in der Einleitung und im ersten Teil (»Vorbereitende Überlegungen«)