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Der vorliegende Kommentar problematisiert M. Schröters Historiographie der »zeitgenössischen Perspektive der Akteure« der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft in den Jahren 1933-36. Seine Vorstellung einer »historischen Einheit« dieser Jahre basiert auf der Abstraktion von Neid- und Insuffizienzgefühlen wie auch archaischen Vernichtungsängsten und -wünschen der deutschen Analytiker in der Beziehung zu den jüdischen Kollegen und dem Phantasma einer »jüdischen Psychoanalyse«. Damit versagt (sich) eine solche Historiographie im Durcharbeiten und Erinnern tieferer Identifizierungen, schließt sich aus der mit den 1935 ausgeschlossenen jüdischen Psychoanalytikern aus und reinszeniert die Dissoziation im Verhalten der deutschen »Akteure« in der NS-Zeit.