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Der Essay setzt sich kritisch auseinander mit der Arbeit von M. Schröter »Die Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft 1933-1936« in der Psyche 11/2009. Er knüpft vor allem an die objektivierende Schlussbetrachtung dieser Arbeit an und versucht aufmerksam zu machen und die Sinne dafür zu schärfen, wie nach Meinung des Autors ständig darum gerungen werden muss, eigenen Tendenzen entgegenzutreten, die eine gedankliche und gefühlsmäßige Anstrengung behindern, wie sie eine Annäherung an die Zeit des Nationalsozialismus erfordert. Er ist zudem ein Plädoyer für die Notwendigkeit einer moralischen Bewertung dieser Zeit gerade heutzutage. Sie wird skizziert im Anschluss an Reemtsma (2000) und soll einer gewissen »Beliebigkeit« Einhalt gebieten.