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Haim Dasberg wurde vor 80 Jahren in den Niederlanden geboren. Als Kind jüdischer Eltern - die Mutter war Deutsche, der Vater Holländer - musste er während der deutschen Besatzung über zwei Jahre lang bei einer christlichen Familie untertauchen. Sein Vater und viele seiner Verwandten wurden in den Lagern ermordet. 1949 wanderte Dasberg nach Israel aus.
Dort lebte er sich ein, vollendete die Schule und fühlte sich doch zunächst weiter »abseits«, als wäre er noch im Versteck (S. 240). Er diente in der Armee, erst als einfacher Soldat, später, nach Studium und Facharztausbildung, als Militärpsychiater. Er wurde Professor und unterrichtete Medizinstudenten und Sozialarbeiter, war Direktor des Herzog-Hospitals sowie einer der Gründer und Leiter von AMCHA, dem israelischen Zentrum zur psychosozialen Betreuung von Holocaust-überlebenden und deren Kindern.