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Die einzige, 1988 gegründete deutschsprachige Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, Luzifer-Amor, hatte 2010 einen besonderen Grund zum Jubeln. Jedenfalls meinte das der Herausgeber M. Schröter. Erstmals seit ihrem über 22-jährigen Bestehen sollen nach Aufhebung der 70-jährigen Schutzfrist zukünftig in noch größerem Umfang als bisher unveröffentlichte Freud-Briefe exklusiv abgedruckt werden. Damit nicht genug, verfolgt der nun seit 2004 zuständige Alleinherausgeber weitere ehrgeizige Ziele. So beabsichtigt er neben den bisherigen »Themenschwerpunkten« der Hefte mit der Einführung der neuen Rubriken »Aus der Forschung« und »Kleine Mitteilungen« die thematische Vielfalt und damit auch die Attraktivität dieser Zeitschrift weiter zu steigern. Des Weiteren soll der vermehrten Publikation von Quellentexten jährlich eine Synopse aktueller deutsch- und englischsprachiger Arbeiten zur Psychoanalysegeschichte online an die Seite gestellt werden. Schon jetzt findet man auf der neuen Homepage (luzifer-amor.de) eine Übersicht aller früheren Hefte und ihrer Inhalte. In ihrer Vielfalt stellen sie geradezu eine Fundgrube für Historiker dar, die sich mit der Geschichte der Psychoanalyse beschäftigen wollen. Die Hefte eignen sich als fundierte Quellen sowohl für