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In dieser Studie geht es um den Stellenwert des Realen, um die »Verwendung« des Realen in unterschiedlichen Kontexten und darum, dass die Bedeutung des Realen auch außerhalb des Geltungsbereichs der Realitätsprüfung und anderer objektiver Kriterien Bestand hat. Wie betrachten wir die Form eines Traums und andere Realitätstäuschungen wie etwa Fetische, deren einziger Wert in ihrer materiellen Realität besteht? Anhand von Beispielen, wie Proust sie schildert, und eines klinischen Falls lässt sich ermessen, welche bedeutsame Rolle die Suche nach Wahrnehmungsidentität für das Wiedererstehen der Vergangenheit spielt. Da die Suche nach Wahrnehmungsidentität einer früheren Entwicklungsperiode entstammt als das Bemühen um Denkidentität, hat sie sich zu Unrecht den Status eines »armen Verwandten« eingehandelt. Die vorliegende Studie will die implizite Bedeutung der Suche nach Wahrnehmungsidentität als eines Motivs dartun, das der Wiederholung zugrunde liegt. In der Analyse dient das Beharren auf der Realität einer Erfahrung häufig defensiven Zwecken; Analytiker laufen mithin Gefahr, sich ihren Patienten in der Betrachtung der äußeren und der psychischen Realität als nicht miteinander vereinbar anzuschließen und so das Potential des Realen, unbewusste Allmachtsgefühle zu stutzen und damit die Vergangenheit und den größeren Kontext des Erlebens dem Vergessen zu entreißen, zu verkennen.