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Mit diesem Tagungsthema betrat die British Society in ihrem ältesten und renommiertesten Institut im Byron House Neuland. Der Klimawandel und die Zerstörung unserer Biosphäre liegen bislang abseits psychoanalytischer Fragestellungen.
Etwa 150 Teilnehmer waren ins Institute of Psychoanalysis gekommen, um sich mit den sechs Hauptvorträgen, denen jeweils zwei Diskutanten zugeordnet waren, auseinanderzusetzen. Die Liste der auf dem Podium vertretenen ReferentInnen, die unter beyondthecouch.org.uk nachzulesen ist, war vielversprechend und hochkarätig.
Die Konferenz war als interdisziplinärer Austausch mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Fakultäten (Ökonomen, Biologen, Soziologen, Historikern, Politologen), mit Umweltaktivisten, Politikern und Psychotherapeuten konzipiert. Nach Auffassung des Instituts-Direktors Dr. David Bell, der die Begrüßungsrede hielt, biete dieser Rahmen die beste Möglichkeit, die Spezifität des Beitrags der Psychoanalyse, ihren Blick auf die innere Realität des Subjekts, hervortreten zu lassen und vor der Folie der unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren. Hierzu müsse die Psychoanalyse das klinische Feld, in das sie sich seit Jahrzehnten immer mehr zurückziehe, und die damit verbundene Orientierung am einzelnen Menschen überschreiten. Die kulturtheoretische Relevanz ihres Beitrags werde davon abhängen, ob es gelingt, individual-psychologischen Reduktionismus zu vermeiden und gleichzeitig die Besonderheit ihrer Deutungsperspektive und ihres spezifischen Gegenstandes zu bewahren. Hierbei könne die Psychoanalyse auf eine dezidierte, aber unterbrochene Tradition kulturtheoretischer Studien zurückblicken. Neben der Rekonstruktion unbewusster und dynamischer Prozesse bei Kollektiven gehört die Analyse des komplexen Zusammenspiels innerer und äußerer Realität ebenso zu den genuinen Aufgabengebieten psychoanalytischer Kulturtheorie wie die zeitdiagnostische Einschätzung kultureller Entwicklungen. Im Gegensatz zu Forschungsansätzen, für die die Z