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Ausgehend von einer historischen und kritischen Auseinandersetzung mit der Triebtheorie, übergehend zu den Neuerungen der Objektbeziehungstheorie und der Selbstpsychologie bis hin zu den aktuellen interpersonalen, intersubjektiven und relationalen Sichtweisen wird die Veränderung des Behandlungsverständnisses von der traditionellen Ein-Personen-Psychologie hin zu einer modernen, voll entwickelten Zwei- bzw. Drei-Personen-Psychologie dargestellt. Darauf folgend werden die interpersonalen, intersubjektiven und relationalen Modelle ausführlich beschrieben und einander gegenübergestellt. Insbesondere deren weitreichende Implikationen für die analytische Beziehung und das Verständnis der therapeutischen Praxis sowie der psychoanalytischen Haltung werden herausgearbeitet. Das interpersonale Modell wird etwas kürzer behandelt, da es stärker der psychoanalytischen Tradition verhaftet ist, um die es hier weniger gehen soll.