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Die Internationale Psychoanalytische Vereinigung (IPV) versteht sich als Organisationsform der psychoanalytischen Bewegung. In ihren ersten 100 Jahren hat sie sich von einem kleinen Kreis von Schülern Freuds zu einer großen, global verbreiteten Institution entwickelt. Der Autor zeichnet diese Entwicklung nach und arbeitet dabei einige grundlegende Probleme ihres Selbstverständnisses als wissenschaftliche Vereinigung und als Berufsverband heraus, die sich in der einen oder anderen Form immer wieder manifestiert haben: in ihrer Struktur, in der fortschreitenden Pluralisierung ihrer Theorie, in der Flexibilisierung der psychoanalytischen Ausbildung und im Verhältnis der Psychoanalyse zur Universität.