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Wie die Zeitstrukturen des Sozialen die Entstehung psychischer Erkrankungen beeinflussen und ob bzw. wie sie sich in den Krankheitsverläufen widerspiegeln, ist empirisch noch weitgehend unerforscht. Der Autor versucht erste Antworten zu geben, indem er zunächst Grundzüge seiner Beschleunigungsdiagnose rekapituliert, um sie dann mit soziologisch anschlussfähigen Erscheinungsformen der Depression als klassischer Zeitkrankheit der Gegenwart in Beziehung zu setzen.