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»Kritik an der psychoanalytischen Ausbildung ist annähernd so alt wie die Psychoanalyse selbst«, schreibt Ulrich Streeck im Vorwort zur differenzierten Studie, die Silke Wiegand-Grefe und Michaela Schuhmacher vorgelegt haben. Aber das übliche Schicksal dieser Kritik sei es, kurz bei Festreden zitiert, dann jedoch rasch wieder beiseite gelegt und übergangen zu werden. Was ist der Grund für die hartnäckige Veränderungsresistenz der Psychoanalyse in Bezug auf ihr Ausbildungssystem?
Auf diese brisante Frage suchen die Autorinnen im Rückbezug auf den aktuellen Stand der Diskussion eine vielschichtige Antwort, die auch eine empirische Studie zur aktuellen Befindlichkeit von Ausbildungsteilnehmerinnen und -teilnehmern umfasst.
Beim Lesen des Buches erinnerte ich mich plötzlich an Winnicotts Beobachtung, dass die Entwicklung von Aluminium-Särgen rational zwar einen erheblichen