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Nach seiner ausgezeichneten Einführung in die psychoanalytischen Angstkonzepte von den Anfängen bis 1950 (Frankfurt/M. 2005; vgl. die Rezension in Psyche 62, S. ) hat Guido Meyer die angekündigte Fortsetzung seiner Arbeit vorgelegt: mittlerweile sind beide Halbbände seines Überblicks über die Angstkonzepte in der Psychoanalyse von 1950 bis zum Jahre 2000 erschienen.
Die Auswahl der Analytiker in beiden Halbbänden umfasst Mainstream-Autoren des angloamerikanischen psychoanalytischen Diskurses: Balint, Mahler, Winnicott, Loewald, Greenson, Kernberg bzw. von dessen britischkleinianischer Traditionslinie: Bion, Meltzer und Britton. Daneben kommen auch Autoren zu Wort, die meines Erachtens überwiegend von historischem Interesse (Waelder, Hartmann) sind, ferner Autoren, die umstrittenere Seitenwege eingeschlagen haben (Bowlby, Fairbairn, Richter) oder besonders im deutschsprachigen Raum präsent sind (König).
Angesichts der Vielzahl der Analytiker, die zur Theoriegeschichte der Angst beigetragen haben, bleibt natürlich jede Auswahl, die sich auf den Rahmen eines einzigen Buches, wenn auch erweitert zu zwei Halbbänden, beschränken will, streitbar und subjektiv: so könnte man etwa Anna Freud,