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Anknüpfend an Treurniet schlägt der Autor vor, Gegenübertragungs-Enactments nicht nur als unliebsam hinzunehmen, sondern gutzuheißen. Nach begriffsklärenden Vorbemerkungen zum Verständnis von »Intersubjektivität«, der anthropologisch-psychoanalytischen Eltern-Kind-Situation in der Übertragung und dazugehörigen, begründenden sprachanalytischen Überlegungen, bestimmt der Autor Berührung als triebhaftes und Anerkennung als narzisstisches Ziel einer lebendigen, emotionalen Beziehung zum Patienten und legt dar, dass der Anerkennungsaspekt die triebhafte Interaktion »aufhebt«: die Verführung, die von den im Gegenübertragungs-Enactment enthaltenen »Gefühlsgeschenken« ausgeht, wird durch die Anerkennung in einem Meta-Dialog einerseits thematisierbar und ändert andererseits ihr Ziel: Anerkennung wird als Verführung zum »mehr Selbst-Sein« des Patienten begriffen.